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Main AuthorDipl.-Ing. (FH) Uwe Böhnke
Co-AuthorsProf. Otte
Type of Mediainternet site
Publication Typemessage (general)
Publication Year2003
Source of InformationIFU Hamburg, Weber
Unfallaufnahme durch ein interdisziplinäres Spezialteam
Zielsetzung:
Das von der Bundesanstalt für Straßenwesen finanzierte Forschungsprojekt "Erhebungen am Unfallort Hannover" dient der Erfassung von Informationen aus Verkehrsunfällen mit Personenschaden und liefert Grundlagendaten für den Gesetzgeber, die Industrie sowie auch andere Institutionen. Hierzu wird eine Datenbank bereitgehalten in der bislang etwa 17000 Unfälle mit 28000 Fahrzeugen, 23000 verletzten Personen und 100.000 Einzelverletzungen gespeichert sind.
Die Verkehrsunfallforschung Hannover wurde am 01.02.1973 gegründet.

Historie:
Zunächst wurde das Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fahrzeugtechnik der Technischen Universität Berlin (Direktor Prof.Dr.Ing. Appel) und ab 1985 ausschließlich durch die Unfallchirurgische Klinik durchgeführt. Weiterhin besteht ein Kooperationsvertrag mit der TU Berlin, womit gewährleistet wird, daß fortlaufend wissenschaftliche Erkenntnisse in das Projekt einfließen. Das Projekt "Erhebungen am Unfallort" ist als kontinuierliche Datenerhebung ausgelegt und wird auch weiterhin fortlaufend durchgeführt. Während anfänglich die Unfälle nur nach ausgesuchten Fragestellungen untersucht wurden, wird seit 1985 eine statistische Erhebung aller Verkehrsunfälle mit speziellen Stichprobenverfahren vorgenommen. Seit 1. Juli 1999 existiert ein Kooperationsprojekt mit der TU-Dresden im Rahmen der Datensammlung GIDAS, einem Kooperationsprojektes der BAST und der deutschen Automobielindustrie FAT / VDA.

Organisationsform:
Techniker und Mediziner arbeiten gemeinsam in einem Team zusammen. Die Arbeitsbereiche lassen sich wie folgt unterteilen: Unfallaufnahme, Unfallrekonstruktion und Unfalldatenaufbereitung und Auswertung. Das Projekt wird durch einen erfahrenen Ingenieur der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik geleitet. Mehrere erfahrene Ärzte der Unfallchirurgischen Klinik bewerten den Traumazustand der Unfallbeteiligten. Das zum Unfallort entsandte Forscherteam wird aus studentischen Mitarbeitern der Fachrichtungen Ingenieurswissenschaften und Medizin gebildet.