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HauptautorRoman Stärk
MitautorenMichael Krieg, Danijel Cakeljic
MedientypPDF-Dokument
PublikationsartVortrag
Erscheinungsjahr2017
Verlag26. EVU Conference, Haarlem

Bei Dunkelheitsunfällen, meist mit dunkel gekleideten Verkehrsteilnehmern, stellt sich die Frage nach der Ermittlung der sog. Erkennbarkeitsentfernung. Diese Entfernung wurde früher mit punktweise messenden Leuchtdichtemessgeräten, i.d.R. der Firma LMT, ermittelt. Seit ca. 10 Jahren werden sie durch bildgebende kamerabasierte Systeme ergänzt. Neben den, sehr teuren, auch in der Automobilindustrie eingesetzten, Profi-Systemen, gibt es seit mehreren Jahren die Möglichkeit, handelsübliche Spiegelreflexkameras zu kalibrieren und als "Low-Cost-Leuchtdichtemessgerät" einzusetzen. Die grundsätzliche Eignung wurde in mehreren Publikationen bereits nachgewiesen. Inhalt dieses Artikels ist eine weitergehende Überprüfung der Genauigkeit dieses Messgerätes. Hierzu wurden in mehreren vergleichenden Messreihen zwischen mehreren kalibrierten Spiegelreflexkameras und einer professionellen Leuchtdichtemesskamera folgende Parameter untersucht: 1) Genauigkeit außerhalb des kalibrierten Leuchtdichtebereichs (in dem die Messungen oft stattfinden müssen) und Einfluss dieser Toleranzen auf die Ermittlung der Erkennbarkeitsentfernung. 2) Fehlerquellen durch ungünstige Wahl von Blende und Verschlusszeit und 3) Untersuchung auf farbabhängige Messfehler, d.h. variiert die Ergebnisgüte in Abhän-gigkeit der Farbe des Messobjektes.

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