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Europäische Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse e.V.

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HauptautorDaniel J. Melcher; Thomas N. Rush; Jay J. Przybyla; Rachel E. Keller; Paul E. Montalbano
MedientypPDF-Dokument
PublikationsartVortrag
Erscheinungsjahr2015
Verlag24. EVU Conference, Edinburgh

edinburg2015 10aDie meisten empirischen Methoden zur Bestimmung des Zusammenhangs zwischen der Fahrzeuggeschwindigkeit und der Fußgängerwurfweite wurden in der Vergangenheit entwickelt und validiert, indem Kollisionsversuche mit Leichen und Dummys durchgeführt wurden. Um die empirischen und statistischen Modelle präzise zu validieren, ist es wünschenswert, die bestehenden Kenntnisse der Unfallsachverständigen mit den Daten aktueller Fahrzeug-Fußgänger-Kollisionen zu erweitern.
Dieser Beitrag diskutiert eine Methode, mit der das derzeitige Wissen über Fußgängerkollisionen erweitert und die Rekonstruktion individueller Kollisionsereignisse durchgeführt werden kann. Überdies kann die Methode zur Entwicklung effektiver passiver Fußgängerschutztechnologie herangezogen werden.
Videoaufzeichnungen von Fahrzeug-Fußgänger Kollisionen bieten eine einzigartige Möglichkeit, Daten zum Kollisionspunkt, zur Endlage, zur Fahrzeuggeschwindigkeit, zu Fußgängergeschwindigkeit, zur Anstoßkonfiguration und die Fußgänger- und Fahrerreaktion auf die drohende Kollision zu sammeln.
Durch die präzise Anwendung der vorgestellten Methode werden die entscheidenden Informationen aus Videoaufnahmen von Fahrzeug-Fußgänger Kollisionisereignissen extrahiert. Kombiniert mit traditionellen Unfallrekonstruktionsdiagrammen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten kann der Unfallsachverständige eine vollständige Bewertung des Ablaufs, der Einlaufwege, der Geschwindigkeiten, der Distanzen, der Zeiten, der Sichtlinien und der Vermeidbarkeit der beteiligten Fahrzeuge und Fußgänger durchführen.
Dieser Beitrag zeigt die Rohdaten von 6 Videoaufnahmen von Fahrzeug-Fußgänger- Kollisionen. Diese können in bestehende Rekonstruktionsdatenbanken aufgenommen werden. Es wird gezeigt, dass diese Daten die empirischen Rekonstruktionsmethoden bestätigen, die früher in der Literatur vorgestellt wurden.

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(EVU-Mitglieder können den ganzen Beitrag als PDF lesen)