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HauptautorF K Becker
MitautorenW Möhler, M Schwalm
MedientypPDF-Dokument
PublikationsartVortrag
Erscheinungsjahr2018
Verlag27. EVU Conference, Dubrovnik

Die angenommenen Reaktionszeiten von Fahrern in bestimmten Verkehrssitatuonen sind ein zentraler Aspekt bei Unfallgutachten und juristischen Bewertungen. Als Reaktionszeit kann man die Zeit zwischen dem visuellen Erscheinen eines Stimulus und dem Start der darauffolgenden angemessenen Reaktion definieren. Verschiedene kognitive und psychologische Faktoren, auch als informationsverarbeitende Prozesse bezeichnet, können einen Fahrer beeinflussen. Der vorliegende Beitrag diskutiert, wie stark diese informationsverarbeitenden Prozesse durch spezifische Verkehrssituationen sowie durch Entscheidungsprozesse beeinflusst werden. Basierend auf einer Datanbankanalyse werden echte Unfalldaten empirisch diskutiert und geklärt, wie sinnvoll es ist, generelle Reaktionszeiten im Straßenverkehrsrecht zu spezifizieren. Gleichzeitig wird eine empirische Methode vorgestellt, welche die Generation von Verhaltensdaten einer representativen Stichprobe zu einer situationsspezifischen Fallbetrachtung ermöglicht.

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